Praktische Infos über Schönwalde im Barnim, Brandenburg

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Auf dieser Seite werden die Rad- und Wanderwege nach Hobrechtsfelde beschrieben. Speziell der Skulpturenpark ringsherum, auf einer Fläche von ca. einem Quadratkilometer (!), ist eine echte Besonderheit.
Wer schon mal da ist, sollte auch einen Abstecher machen in die nahe Schönower Heide (ca. 2 km nördlich von Hobrechtsfelde. Dort sind ein kleiner und ein größerer Rundweg angelegt, allerdings mit ziemlich grobem Schotter.

Das alte Berliner Stadtgut Hobrechtsfelde, 1906 gegründet, ist ein historisch sehr interessantes Dorf mitten in den ehemaligen Rieselfeldern. Im Rahmen eines groß angelegten Umweltprojekts (Wiederbewässerung, Naturweide) wurde die Landschaft während der letzten Jahre immer attraktiver.

Besonderen Kunstgenuss und zugleich auch ein verstärktes Naturerlebnis beschert der weitläufige Skulpturenpark Hobrechtsfelde. - "Steine ohne Grenzen" ist ein faszinierendes Kunstprojekt, das die Berliner Bildhauer Silvia Fohrer und Rudolf Kaltenbach seit 2001 aufgebaut haben. Das internationale Projekt ist Teil der europäischen Skulpturenstraße und dem Frieden gewidmet.
Zu sehen sind ca. 100 Skulpturen, meist aus Stein (z.B. Sandstein), oft aus eiszeitlichen Findlingen (Granit).

Anreise: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) - individuelle Fahrten genau planen im Internet Link >  

Mehr spannende Routen im Landkreis Barnim unter www.barnim-wanderwege.de Link >  

Geschichte des Skulpturenparks, viele Fotos und aktuelle Infos - Website der Künstler Link >  

Gut Hobrechtsfelde - alter Kornspeicher mit Ausstellung / Top-Wanderkarte zum Download (PDF) Link >  

Tolle Infos zur Landschaft, genannt "Hobrechtswald" + interaktive Karte mt vielen Details Link >  

Zum Schloss Dammsmühle, Mühlenbecker See und Summter See (Große Runde, v.a. für Wanderer) Seite 1 >  

Radwege nach Dammsmühle, z.B. von Birkenwerder/Briesetal oder vom Radweg Berlin-Usedom Seite 3 >  

Wege nach Hobrechtsfelde (ehem. Rieselfelder, Skulpturenpark)

Das ungemein große Gebiet der ehemaligen Rieselfelder ist auf der Kartenskizze grün eingekreist. Einen Teil davon, im näheren Umkreis von Hobrechtsfelde, bildet der Skulpturenpark. Er ist ebenso wild wie die Landschaft, das heißt man findet die Skulpturen oft weiter drin im Gelände, abseits von den Wegen. Die Beschilderung ist sehr mangelhaft oder gar nicht vorhanden. Von Berlin kommend, ist der Pankeweg der beste Zubringer für Wanderer und Radler. Diese Strecke fällt hier mit der Route des Radwegs Berlin-Usedom zusammen.

Die Tour kann in Schönwalde, in Schönerlinde oder in Berlin-Buch gestartet werden. Ganz einfach geht's mit dem Rad: An der Schönwalder Kirche die Straße überqueren (L100 / alte B109) und immer geradeaus nach Gorinsee. - In den Hobrechtswald gelangt man so: Genau gegenüber der Einfahrt zum Gasthaus Gorinsee rechts abbiegen. Das ist der Hobrechtsfelder Weg. Und es wird bald richtig schön ländlich (mehrere Pferdekoppeln). Etwa 200 m nach dem letzten Haus (ein Bauernhof) beginnt das umgestaltete Gelände der ehemaligen Rieselfelder.

Die eigentümliche Landschaft ist mit Wassergräben durchzogen. Pappeln und Eschenahorn sind die vorherrschenden Bäume. Ansonsten tritt viel Buschwerk auf, was einen wildnishaften Eindruck erzeugt.

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